Wohnüberbauung Werk 1

Winterthur, Schweiz

Der grüne Innenhof im ehemaligen Sulzerareal erinnert an die industrielle Vergangen-
heit. Verlassene Areale werden von der Natur zurückerobert, während unscharfe Ränder
der Pflanzinseln flexible Anpassungen ermöglichen.

Das dichte Grün trägt trotz darunterliegender Tiefgarage zum besseren Stadtklima bei,
fördert die städtische Biodiversität und bildet einen naturnahen Trittstein in der
zentrumsnahen Lokstadt.

Ökologisch aufgewertete Dachflächen bieten Lebensraum für Insekten und Vögel. Das
Dachwasser wird über offene Fallrinnen in die Pflanzflächen geleitet.

Vielfältige Vegetation, Bienen, Schmetterlinge sowie Mauer- und Alpensegler besiedeln
die wenig genutzten Bereiche. Dichte Bepflanzung und lauschige Nischen laden die bunt
gemischte Anwohnerschaft von Jung bis Alt, von
Genossenschaft bis Wohneigentum zur gemeinsamen Nutzung des Hofs, zum Entdecken
und Verweilen ein.

Der Innenhof bildet eine grüne Oase im dichten Stadtgefüge - die Vielfalt der Flächen
schafft ein Bewusstsein für das Zusammenspiel zwischen generationenübergreifendem
städtischem Leben und Natur.

Jahr
2021
Project Status
Gebaut
Bauherrschaft
Implenia, Genossenschaft Gaiwo, Genossenschaft Gesewo, Pensimo Management AG
Team
Baumberger StegmeierArchitektur, Kilga Popp Architekten, Pirmin Jung Ingenieuren, Dr. Grob und Partner, Timbatec Holzbauingenieure, Hefti Hess Martignoni, Tecton Management AG

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